Informationstreffen der Sportschützen der SRK Schweinheim

08.03.2019, von Michael Schmidt

Bild: Informationstreffen der Sportschützen der SRK Schweinheim

Dirk Kowalski

Die Sportschützen der SRK Schweinheim trafen sich am 1. März 2019 im Reservistenheim, um über die diesjährige Ausgestaltung des Schießsports in der Reservistenkameradschaft zu diskutieren und sich über neue Entwicklungen zu informieren. Bei einer lebhaften Diskussion wurden dabei zahlreiche Ideen erörtert.

Am 1. März trafen sich die Schützen der SRK Schweinheim im Reservistenheim in der Ebersbacher Straße um über die künftigen schießsportlichen und kameradschaftlichen Aktivitäten zu diskutieren und sich über die neuen Entwicklungen in Bezug auf unsere Zusammenarbeit mit unserem Gastgeber-Schützenverein St. Sebastianus zu informieren.

Zu Beginn begrüßte Christian Lang die zahlreich erschienen Mitglieder und ging noch einmal auf den Zweck des Treffens ein, das vor allem auch dazu dienen soll, der Schießsportleitung aufzuzeigen, was den Mitgliedern für das laufende Vereinsjahr wichtig ist. Dazu waren in der Einladung gebeten worden, sich über ihre Ideen, Anregungen und Wünsche zur künftigen Gestaltung des Schießsports und der Kameradschaftspflege Gedanken zu machen.

In der anschließenden Diskussion wurden verschiedene Themen angesprochen:

Der neue Vertrag mit dem Schützenverein St. Sebastianus wurde nun abgeschlossen. Aufgrund erhöhter Benutzungsgebühren wird sich der Beitrag für jeden Schützen auf 60 € erhöhen. Für Helfer bei Arbeitseinsätzen der SRK Schweinheim wird ein reduzierter Beitrag von 40 € berechnet. Die Teilnehmerzahl bei den Schießterminen ist gem. der Vorgabe von St. Sebastianus auf 25 Schützen begrenzt.

Mitte dieses Jahres soll nun auch endlich die 50-M-Langwaffenbahn freigegeben werden, so dass dann Kurz- und Langwaffen auf getrennten Bahnen schießen können. War es doch für die Konzentration der Kurzwaffen-Schützen nicht eher abträglich, wenn auf der Nebenbahn gleichzeitig die etwas lautstärkeren Langwaffen-Schützen zu Gange waren. Um auf getrennten Bahnen zu schießen, ist es aber auch notwendig, dass dementsprechend genügend Schießleiter zur Verfügung stehen. Wer sich für die aktuell anstehenden Schießen als Schießleiter oder Standaufsicht zur Verfügung stellen möchte, kann sich noch in den aktuellen Dienstplan eintragen.

Es wurde vorgeschlagen, die Schützen am Stand jeweils nach dem Abgeben einer Serie abzulösen, um die Wartezeiten für die Nachrückenden zu verkürzen. Dazu wurde von der Schießsportleitung darauf hingewiesen, dass jeder Schütze zumindest ca. 40 Schuss (und nicht nur 10 Schuss) abgeben sollte, um einen entsprechenden Trainingserfolg zu erzielen und sein Bedürfnis nachzuweisen.

Soweit vorgesehen ist, Gäste mitzubringen, sollten diese 4 Tage vor dem Schießtermin angemeldet werden. Auch sollten diese ein echtes Interesse haben, dem Verein beizutreten

In Schöllkrippen hat sich eine BSB-Gruppe gefunden, die regelmäßig in Hammelburg schießen will, sobald die Genehmigung der Bundeswehr vorliegt. Interessenten können sich bei Christian Lang oder Josef Staab melden. Das Schießen auf der Langwaffenbahn soll aber immer Montags stattfinden, was zumindest für Berufstätige problematisch sein dürfte.

Es besteht in diesem Jahr die Möglichkeit zum Erwerb des BSB-Scharfschützenabzeichens, jedoch nicht in Aschaffenburg.

Die Schießsportgruppe plant eine SanAusbildung mit Schwerpunkt auf Schussverletzungen. Die Durchführung wird Tobias Maidhof übernehmen.

Die Schießsportleitung machte noch einmal darauf aufmerksam, dass alle Schützen die Sicherheitseinweisung unterschreiben müssen. Soweit noch Verbandspäckchen benötigt werden, können diese bei Christian Lang bestellt werden.

Im Zusammenhang mit der Förderung der Kameradschaftspflege ist für dieses Jahr ein Grillfest der BSB-Schützen geplant. Der Termin wird noch bekanntgegeben. Vorgeschlagen wurde der Vatertag.

Im Verlauf der Versammlung wurden noch weitere Ideen vorgebracht, z.B. Abhalten einer Vereinsmeisterschaft, Erwerb der BSB-Schützenschnur (Info dazu s. Schwarzes Brett im Vereinsheim), Besuch bzw. Abhalten einer Waffenbörse, Durchführung einer Schießleiterausbildung. Die beiden Kameraden Christian Lang und Josef Staab werden die diese und weitere Ideen aufgreifen und prüfen. Über das Ergebnis werden die Mitglieder noch unterrichtet. Sie appellierten aber auch an die Schützen, sich nicht nur zu den Schießterminen einzufinden, sondern ihre kameradschaftliche Verbundenheit mit der SRK Schweinheim - die ihnen ja das Schießen erst ermöglicht – durch Teilnahme an den Vereinsaktivitäten zu zeigen.

Zum Schluß dankten die anwesenden Mitglieder den beiden Kameraden Christian Land und Josef Staab für ihre unermüdliche Arbeit und ihren persönlichen Einsatz für den Schießsport in der SRK Schweinheim und machten deutlich, dass sie zu schätzen wissen, was diese Beiden für den Verein leisten.

(Das Protokoll der Sitzung stellte uns freundlicherweise der Kamerad Dirk Kowalksi zur Verfügung)